Handschuhe

Medizinische Handschuhe werden heutzutage nicht mehr nur in Krankenhäusern, sondern auch Arztpraxen und in privaten Haushalten benötigt. Dabei gibt es natürlich auch unterschiedliche Varianten, zum einen den ganz normalen Einmalhandschuh, der bei Injektionen, aber auch Menschen mit Inkontinenz genutzt werden, zum anderen aber auch Handschuhe für Allergiker. Auch ihn kann man zur Sterilisation nutzen, oder für den Laborbedarf bestellen.

Die Auswahl an Handschuhen auf dem Markt ist riesengroß. Es gibt nicht nur Untersuchungs- oder Schutzhandschuhe, sondern auch spezielle OP Handschuhe. Selbst die Materialien sind hier unterschiedlich. Es reicht von Latex, über Vinyl bis hin zu Nitril. Diese können dann in verschiedenen Größen bestellt werden. Wenn die Handschuhe im OP Bereich genutzt werden, müssen sie natürlich einzeln verpackt sein, anders ist es bei den Einmalhandschuhen, für die es extra Spender gibt.

Jede Tätigkeit hat sozusagen ihren eigenen Handschuh. Medizinische Einmalhandschuhe werden meistens in Paketen zu jeweils 200, 100, oder 50 Stück verkauft, so dass auch hier auf die Wünsche der Kunden eingegangen werden kann.

 

Einsatzgebiete von medizinischen Handschuhen

 

Die Einsatzgebiete von medizinischen Handschuhen sind sehr breit gefächert. Das fängt an beim Schutz vor Übertragung von Infektionskrankheiten. Hat im Krankenhaus jemand einen Virus, darf das Personal das Zimmer beispielsweise nicht ohne Einmalhandschuhe verlassen. In Laboren werden sie jedoch eher zum Schutz der eigenen Haut genutzt, da man hier mit Stoffen umgeht, die dem eigenen Körper Schaden zufügen könnten. Untersuchungen direkt am menschlichen Körper werden vom Arzt, oder der Krankenschwester ebenfalls nur mit Handschuhen durchgeführt. Hierbei wird sowohl das Personal, als auch der Patient geschützt. Denn auch das Personal kann mal einen Virus mit sich herumtragen, der unbemerkt auf andere übergehen könnte.

 

Materialien von medizinischen Handschuhen

 

Medizinische Handschuhe können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Dabei sind es meistens Nitril, Latex, Copolymer, oder Vinyl. Bei den Handschuhen aus Latex, handelt es sich um die klassischen Handschuhe im medizinischen Bereich. Sie werden unter anderem auch bei der Hygiene und Desinfektion genutzt. Wenn jemand vom Personal jedoch gegen Latex allergisch ist, muss er schon lange nicht mehr nach einem neuen Beruf suchen. Für diese Fälle werden die von Latex befreiten Handschuhe aus Vinyl, oder Nitril.
Wenn Munduntersuchungen gemacht werden müssen, gibt es mittlerweile sogar medizinische Handschuhe mit einem Minzgeschmack. Dies macht die Untersuchung grade für kleinere Patienten deutlich angenehmer. Wer länger in den Handschuhen arbeiten muss, sollte jene nutzen, die von innen feuchtigkeitsspendend beschichtet sind.

Wenn es zum OP Bereich kommt, so gibt es hier ebenfalls unterschiedliche Kategorien, da wäre die normale Allgemeinchirurgie, aber auch Rekonstruktionschirurgie, Mikrochirurgie und orthopädische Chirurgie.

 

Medizinische Handschuhe als Lebensretter

 

Ist das Immunsystem eines Menschen sowieso schon geschwächt, dann hört man oftmals, dass selbst eine Grippe ihn umbringen kann. So ist es auch. Der Körper hat dann nicht mehr die Kraft um das eigene Leben zu kämpfen. Daher können medizinische Handschuhe indirekt auch als Lebensretter fungieren. Auf diese Weise wird der Patient so lange geschützt, bis sein Körper die eigene Abwehr wieder aufgebaut hat. Gerade bei frisch operierten Menschen, die noch auf der Intensivstation verweilen müssen ist dies mehr als nur lebenswichtig.

 

Handschuhe

Ob im Gesundheitswesen, in Tattoo-Studios oder in Kindertagesstätten – Einmal-Handschuhe werden nahezu überall benötigt, sei es zum Schutz vor Körperflüssigkeiten, Erregern oder Chemikalien, zur Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln oder zur Schonung der Haut bei der Reinigung.

Einmal-Handschuhe werden in sterile und unsterile Produkte unterteilt. Dabei werden beide Arten von Handschuhen unter denselben sterilen Bedingungen hergestellt. Die Verpackungeinheit unsteriler Handschuhe umfasst jedoch meistens 100 Stück, sodass bei Entnahme einzelner Handschuhe eine Kontamination der in der Verpackung verbleibenden Produkte nicht auszuschließen ist. Diese dürfen deshalb nicht für sterile Arbeitsprozesse verwendet werden. Für diese Handlungen stehen sterile Handschuhe zur Verfügung. Diese sind anatomisch geformt und paarweise verpackt. Meist werden diese sterilen Handschuhe als OP-Handschuhe deklariert.

Die meisten Handschuhe sind aus Nitril, PE, Latex, Baumwolle der Vinyl gefertigt. Einige Variationen sind auch puder- oder latexfrei erhältlich. Die Ausführung und das Material ist entscheidend für die Nutzung der Handschuhe. Unsterile Handschuhe werden beispielsweise zur venösen oder kapillaren Blutentnahme, zur Inkontinenzversorgung oder zur Reinigung und Desinfektion benötigt. Sterile Handschuhe finden vorrangig Verwendung im Operationsbereich, bei der professionellen Wundversorgung oder bei der Punktion chronisch kranker oder immunsuppressiver Menschen. Es existieren zudem spezielle Handschuhe, die im Umgang mit aggressiven Stoffen wie Zytostatika oder im Labor verwendet werden und speziell beschichtet sind.

Wir führen verschiedene unsterile und sterile Handschuhe in den Größen XS bis XL. Zudem offerieren wir verschiedene Farben und Ausführungen ohne Latex und Puder. Um Mazerationen und feuchtigkeitsbedingte Ekzeme zu vermeiden, empfehlen wir unsere spezielle Hautpflege für Menschen, welche häufig Handschuhe tragen.

Latexhandschuhe

Latex ist ein Naturprodukt, das aus Kautschukbäumen gewonnen wird. Es zeichnet sich durch seine  Kompostierbarkeit als ausgesprochen umweltfreundlich aus. Latexhandschuhe werden in Medizin, Industrie,
Handel, Laboren und Privathaushalten eingesetzt. Latexmaterial ist sehr elastisch, extrem reißfest und beständig gegen zahlreiche Laugen und Säuren. Vor dem Umgang mit Chemikalien sollte der Anwender
die Beständigkeitsliste gegen Chemikalien zurate ziehen Für den Umgang mit Lösungsmitteln und Ölen eignet sich dieser Handschuh allerdings aufgrund seiner Durchlässigkeit nicht. Latexhandschuhe bieten
erstklassigen Tragekomfort bei ausgezeichnetem Tastempfinden Einweghandschuhe aus Latex werden in zahlreichen Stärken und Größen hergestellt. Sie bieten traditionell die beste Passform und das beste Tragegefühl.

Der Nachteil von Naturlatex besteht darin, dass die Proteine eine Latexallergie auslösen können.

Nitrilhandschuhe

Einweg-Nitrilhandschuhe, auch als SynthetikLatex bezeichnet, werden aus Nitril-Butadien Kautschuk (NBR) hergestellt. Sie werden als Alternative zu Latexhandschuhen verwendet, da sie keine Latexproteine enthalten und somit auch keine Allergien auslösen können. Durch seine glatte Innenfläche lässt sich der puderfreie Nitrilhandschuh problemlos an und ausziehen. Ein weiterer Vorteil ist die erweiterte Chemikalienresistenz des Nitrilhandschuhs (Kontaktzeiten und Mittel beachten). Auch die Durchstichfestigkeit liegt über der eines Latexhandschuhes!
Der Einweg-Nitrilhandschuh ist im medizinischen Bereich, in Laboren und in der Lebensmittelindustrie einsetzbar.

 

 

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